17. 05. 2007
Handball ist "in" !
Wir - das sind die Seniorenhandballer der HSG der Universität Rostock - und Berlin war der Austragungsort des 21. Akademischen Handballturnieres für Senioren.
Fünf der ehemals sechs Traditionsmannschaften - die Osnabrücker Sportfreunde waren nicht angereist (entschuldigt) - trafen sich am 12.5.07 zur Eröffnung dieses wegen seiner Kontinuität bemerkenswerten Ereignisses. Herr Wowereit, der Oberbürgermeister, sah das genauso. Er war zwar nicht persönlich erschienen, hatte aber ein sehr freundliches Grußwort schreiben lassen.
Die unausgesprochene Zielstellung für die Seniorenhandballer aus Greifswald, Leipzig, Magdeburg, Berlin und Rostock war wie jedes Jahr der Turniersieg. Als Favoriten galten die Greifswalder, Leipziger und Rostocker. Jedoch diese Bürde war für alle drei zu schwer. Die Gastgeber, ehemalige Aktive der HSG der Humboldt Universität, inzwischen wie die Aktiven aller Mannschften in alle Winde zersteut und natürlich mit nachgerückter Verstärkung (Alter: 40 +++), zeigten sich unerwartet stark. Sie verloren im Gefühl des schon vorher gesicherten Turniersieges nur ihr letztes Spiel gegen die Leipziger Vertretung. Die Abschlusstabelle wurde dadurch aus unserer Sicht optisch aufgewertet.

Die Mannschaft
Mit unserem 3. Platz konnten waren wir nicht ganz zufrieden, konnten aber die zweite Position in der "Ewigen Turnierwertung" hinter Greifswald festigen. Die Vertretungen aus dem Norden dominieren ganz offensichtlich auch auf dieser Ebene die Handballszene.
Anlass zur Freude für uns und natürlich Horst Latschos, Couch der Seniorenhandballer von der HSG Universität Rostock, waren aber andere Würdigungen:
- Bester Torwart: Ulli Schwarzer
- Erfolgreichster Torschütze: Marian Prehn
- Ältester Teilnehmer: Prof. Jürgen Grasshoff
Das nächste, das 22. Akademische Handballturnier, findet im Mai 2008 in Rostock statt. Wir als Gastgeber werden uns dann steigern müssen. Der Siegerpokal muss endlich mal wieder für ein Jahr in Rostock bleiben.
Die Abschlusstabelle:
Punkte Tore
1. Berlin 6:2 51:45
2. Greifswald 6:2 54:39
3. Rostock 4:4 41:40
4. Leipzig 4:4 39:40
5. Magdeburg 0:8 21:42
