23. 11. 2011  

Ein hartes Stück Arbeit!

Volleyball Verbandsliga (Herren), 4. Spieltag

Sonntags, man sehnt sich nach einem ruhigen und entspannten Tag, zum Ausklang der Woche. Die ersten weihnachtlichen Gedanken kommen auf und aufgrund der Kälte will man am liebsten den ganzen Tag im Bett verbringen. ODER, man tut es nahezu der kompletten Herren und Damen VL in MV gleich und jagt dem "fliegenden" Ball hinterher. Auch wenn es nicht so klingt, aber die Motivationsfrage erledigte sich von selbst. Denn wir trafen auf altbekannte Weggefährten. Grün Weiß Rostock hatte geladen. Die Niederlagen der letzten Saison, besonders, das fast nicht enden wollende Rückspiel im Januar, bedurften unbedingt einer Neuauflage. Und gleichzeitig einer ersten, klaren Standortbestimmung, unserer bis dato gezeigten Leistungen.

Nachdem Grün Weiß die jungen Wilden aus Schwerin mit 3:0 besiegte, wurde es Zeit für uns. Pünktlich zur Erwärmung waren wir dann vollzählig und man spürte schon, wie sich die Spieler durch die Maschen beäugten… Das Spiel begann und es war zu spüren, dass wir jetzt alles aufbieten mussten. Nur leider gelang uns dies nicht wie gewünscht. Einige Unkonzentriertheiten bescherten Grün Weiß die ersten Breaks. Wir konnten erst Mitte des Satzes so richtig ins Spiel finden und vor allem über Diagonal sichere Punkte machen. Doch mit 8 vergebenen Aufschlägen, ging der erste Satz mit 25:23 verdient verloren.

Jetzt kamen wir jedoch ins Laufen und konnten im Gegenzug, den gegnerischen Diagonalangriff immer öfter verteidigen. Darüber schien IHR Spiel langsam an Druck zu verlieren und wir konnten ENDLICH mit gutem Service das Spiel in den Griff bekommen. 25:22 ging dieser Durchgang an uns. Jetzt war der Knoten geplatzt und wir ließen Grün Weiß nicht mehr ins Spiel zurückkommen. Mit 25:16 übernahmen wir die Führung in den Sätzen. Wir schworen uns noch einmal für den 4. Durchgang ein und wollten so fehlerfrei wie möglich starten. Dies gelang und wir erspielten uns ein Break nach dem anderen und waren schnell mit 6-7 Punkten in Front. Wir wechselten noch einmal durch, was dann zu ersten Fehlern führte und ein klein wenig Hoffnung beim Gegner erzeugte. Der Vorsprung aber, war zu groß und wir gewannen stark umjubelt mit 25:20.

Dann stand jetzt noch die vermeintliche Pflichtaufgabe gegen den Schweriner SC an. Und so begannen wir auch. Lustlos und als Fehlerfabrik traten wir auf. Die bis dahin so gute Annahme hatte Pause und der fehlende Einsatz-/Siegeswille schien sich dann auch mit einem: "das wird schon irgendwie funktionieren", zu ergänzen. Schwerin spielte es sauber runter und so gingen die ersten beiden Sätze, ohne größere Trotz-Reaktion unsererseits, mit jeweils 25:19 verloren. Dann endlich kamen wir wieder mit klaren Aktionen zu Punkten in Serie. Dank einer wieder stabilisierten Annahme konnten wir wieder zu gewohnter Sicherheit finden und hatten wieder Bock auf das Spiel. Gerade noch rechtzeitig wie es schien, erkämpften wir uns Satz 3 und 4 mit 25:22 und 25:18. Der Tiebreak lief dann reibungslos (15:11) und wir konnten unsere Siegesserie fortsetzen.

Als Fazit lässt sich sagen, wenn wir bei der Sache sind, machen wir das Spiel. (Wenn dieses Wörtchen WENN nicht wäre :) ).

Am kommenden WE geht es dann bereits wieder richtig zur Sache. Neustrelitz und Neubrandenburg warten in der Strelitzhalle der Residenzstadt. Mal schauen was dort so geht. Vielen Dank für die lautstarke Unterstützung von außen. Grüße von den Männern der HSG Uni Rostock.

Udo Fidorra